Weihnachtsmarkt am 06.12.2015 - Bericht Rhein-Neckar-Zeitung

Kurz, aber schön – Weihnachtsmarkt in Darsberg dauerte nur vier Stunden

Neckarsteinach-Darsberg. (kaz) Auf dem Platz zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus und der Sebastianskapelle ging jetzt zum 13. Mal der Weihnachtsmarkt über die Bühne. Ortsvorsteher Ralf Edelmann begrüßte dazu zwar Gäste von nah und fern, doch der nur rund vier Stunden dauernde Markt ist eher ein Heimspiel und eine gute Gelegenheit, die Dorfgemeinschaft zu pflegen.

So gibt es inzwischen einen „Weihnachtsmarktchor“ mit Mitgliedern der neuapostolischen Kirchengemeinde und sonstigen sangesfreudigen Einheimischen. Außerdem kommt Herold Pfeifer, Bürgermeister von Neckarsteinach, zur Eröffnung gern den Berg hoch. Er machte dieses Jahr eine Wanderung daraus.

Auch Vierburgenkönigin Sophia I. und ihr Burgfräulein Maren I. waren pünktlich vor Ort. Die Königin bedauerte zwar, dass sie vom Tal nicht mit dem Schlitten abgeholt werden konnte, fand aber sehr persönliche Worte dafür, warum sie die Menschen in ihrer Stadt und eben auch die Darsberger so mag.

Besagter Weihnachtsmarktchor sang von Schneeflocken. Die gingen an dem Abend nicht nieder. Zum Flötenkonzert in der Kapelle luden Maren Hamm, Renate Engel und Annette Ibanez. Draußen sorgten neben der neuapostolischen die evangelische Kirchengemeinde, die Freiwillige Feuerwehr und der örtliche Sportverein für das Programm beziehungsweise die Bewirtschaftung.

An einem Stand gab’s Kartoffelpuffer mit Apfelmus aus Darsberger Äpfeln oder wahlweise mit Räucherlachs und selbstgemachter Dillsoße. Natürlich kam auch der Nikolaus nach Darsberg und verteilte Geschenke an die Kinder.

Karin Katzenberger-Ruf

(Veröffentlicht in der Rhein-Neckar-Zeitung, Jahrgang 71, Ausgabe 286 vom 10. Dezember 2015)